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Bildur

Birta Mein Name ist Birta Manfredsdottir und ich bin die Gemahlin eines wohlhabenden Bauern, Landbesitzers und Bogners namens Bildur Diddison. Unsere Tochter Runa Bildursdottir zählt 9 Sommer und unser Sohn Njal Bildurson bereits 14 Sommer.

Unsere Heimat liegt in Dänemark, Jutland und unser Leben spielte sich in der kleinen Handelstadt Sebbersund ab. Zwischen den Arbeiten an Haus und Hof waren die Handelplätze in unserem Dorf und der Umgebung unser Lebensmittelpunkt. Reisen bis zur Handelsstadt Haithabu waren sehr oft und so orientierten wir uns an den Händeln und Einwohnern.
Runa

Im Jahre 883 machte sich mein Gemahl auf, um sich Männern anzuschließen, die die Küste entlang segeln wollten, um einen Fluss namens Rhein, entlang ins Landesinnere zu folgen. Ich blieb mit den Kindern, Knechten und Mägden zurück und kümmerte mich weiter um Handel und Hof. Nach seiner Rückkehr, die einen Winter dauerte, berichtete er von einem fruchtbaren Land mit üppigen Wäldern, fischreichen Flüssen, saftigen Weiden und von einer Stadt namens Duisburg (duis = Hügel), in der reger Handel stattfand.

An Rhein und Ruhr begann seit jeher ein Handelsweg (Hellweg), der von Osten nach Westen und weit ins Landesinnere führte. Mein Gatte beschloss nach reicher Beute der überfallenen Händler des Hellwegs und des Klosters Werden, nach seiner Heimkehr, in diesem reichen, fruchtbaren Land zu siedeln.

Im kommenden Thing, im Heuert (Juli) des Jahres 886 wurde unsere, und die Auswanderung einiger Familien, in die neue Heimat nach Duisburg beschlossen. Die Planung und Vorbereitung unseres neuen Lebensabschnittes dauerte 7 Winter und wir schlossen uns im Jahr 893 den Friesen bei ihrer Besiedlung der neuen Heimat an. Hof und Handel überließen wir unserem Sohn, der zusammen mit seinem Onkel und einem Teil der Mägde und Knechte, diese weiter bewirtschafteten. Njal Dadurch war die Verbindung zur Heimat weiterhin gegeben.

Dort in Duisburg leben wir nun, Knechte und Mägde bewirtschaften unseren neuen Hof mit Vieh und Land und wir ziehen, wie es die Jahreszeiten zulassen, entlang des Hellwegs bis in das Osnabrücker Land.

Von nun an führen wir ein friedliches Leben, führen Handel und leben von unserer Landwirtschaft.